Freitag, 25. Mai 2018

Frühlings-Trainingslager 2018 in Zernsdorf

Vom 2.4 bis zum 6.4.2018 fand unser Trainingslager in Zernsdorf statt.




Am Ostermontag trafen zwischen 11:00 und 12:00 Uhr so langsam alle im Trainingslager ein. Nachdem von der Mannschaft gemeinsam das Mittagessen zubereitet wurde, gab es eine kleine Pause zum Verdauen, in der wir besprachen, wie der Tagesplan aussehen sollte. Um 14:00 Uhr sind wir eine halbe Stunde joggen gegangen und machten danach noch ein paar Laufübungen. Gegen 20:00 Uhr trafen noch Edwin und Hugo ein.

Dienstagmorgen hatten wir um 6:30 Uhr auf dem unberührten Krüpelsee unsere erste Trainingseinheit und fuhren bis zur Schleuse „Neue Mühle“ und zurück noch einen kleinen Schlenker über den Krimnicksee. 
Spiegelglatt empfängt uns der See
Zum Frühstück gab es immer frische Brötchen. Nach dem gelungenen Start in den Tag mussten wir um 10:00 Uhr zur zweiten Einheit ran. Zum Mittag gab es Kartoffelbrei mit Fischstäbchen, Chicken Nuggets und einen sehr leckeren Salat, der zu Heikos Hauptspeise wurde. 14:00 Uhr mussten wir für die letzte Einheit noch mal ran. Danach ließen wir den Tag mit Beachvolleyball und Wikingerschach ausklingen, Jonas und Heiko mussten sich dann noch als Grillmeister beweisen.


nicht nur rudern stand auf dem Programm
Am Mittwoch durften wir morgens auf dem Wasser einen sehr schönen Sonnenaufgang miterleben. Was uns dazu motivierte, wieder 110 Prozent zu geben – trotz der Müdigkeit.

Romantik
Zum Frühstück gab es wieder frische Brötchen und von Heiko zubereitetes Rührei mit Speck und Zwiebeln. Zwar begannen wir mit der zweiten Einheit etwas später, weil Lukas beim Einsteigen in das Boot mit dem einem Bein auf einmal im Wasser stand, doch wir nahmen es alle mit Humor. Zum ersten Mal in diesem Trainingslager fuhr die „Amsterdam“ als Mixed-Boot auf dem Wasser. Die Crew bestand aus Hugo, Noa, Pia und mir (Anton) auf Schlag. Selbst Steuerfrau Gudrun war nach dem Training mit unserer Leistung zufrieden. 

Zum Mittag gab es Reis mit Fleisch und Soße. 14:00 Uhr war noch mal eine entspannte Einheit. Erik war noch schnell mit uns einkaufen. Abends gab es Brot und das aufgewärmte Mittagessen. Ca. 22:00 Uhr mussten Heiko, Gudrun und Erik schnell alle Skulls auf den Boden legen und die Boote befestigen, weil es draußen stürmte und gewitterte.

Donnerstag war wie gewohnt um 6:30 Uhr die erste Einheit. Heiko zeigte dem C-Vierer den schönen Zernsdorfer Lankensee. Nach dem Frühstück kam Wembley zur Unterstützung von Heiko. Bei der zweiten Einheit bemerkten die Trainer mitten auf dem Krüpelsee, dass die komplette Crew der „Amsterdam“ die Skulls falsch herum eingelegt hatte. Also hieß es auf dem Krüppelsee: „Skulls tauschen!“

Der Trainer ist uns immer auf den Fersen
Zum Mittag gab es selbstgemachte sehr leckere Pizza.
14:00 Uhr gingen Chiara, Gudrun und Lukas joggen, Edwin und Jonas kamen in der Zeit wieder (sie waren Mittwochfrüh nach Berlin gefahren, um in die Uni zu gehen) und Wembley fuhr mit Mathew und Laura (in Renn-Einern) sowie Hugo und mir (im Renn-Zweier) aufs Wasser. Während wir die Boote aus dem Wasser trugen, fing es schlagartig an zu regnen und Windböen zwangen uns dazu, möglichst schnell alle Boote zu befestigen. Abends kam Helge, er brachte ein Mini-Billard mit und Filme für unseren Filmabend. Außerdem kamen noch Wanderruderer des R.C. Lauenberg, mit denen wir uns für die letzte Nacht das Haus teilten.

Am Freitag, dem letzten Tag des Trainingslagers, durften wir bis zum Frühstück schlafen, was allen sehr gut tat. Nachdem wir alle mit dem Frühstück fertig waren, fuhren wir ein letztes Mal aufs Wasser. Danach verluden wir alle Boote auf dem Trailer, packten unsere Siebensachen und brachten im Haus wieder alles auf Vordermann. Gegen 15:00 Uhr machten sich die letzten auf den weg.

Nachtrag: Auf Wunsch von Erik musste der Autor dieses Berichtes die Temperatur des Krüpelsees im Frühling 2018 durch „Reingeschubstwerden“ testen.


2018©Anton Grünholz




Dienstag, 5. September 2017

Usedom-Fahrt 30.08. bis 03.09.2017


























Na dit wa ja ma ne uffrejende Tour -  zumindest für mich, wo ich zum ersten Mal dabei gewesen bin!
Wilde Wellen, traumhafte Sonnenuntergänge und eine Gemeinschaft, wie ich sie mit dem Ruderverein bisher noch nicht erlebt habe. Und das liegt wohl besonders daran, dass wir gemeinsam mit Sack und Pack gen Norden aufgebrochen sind. Und im Norden zogen so viele Wildgänse in V-Formation gen Süden, dass einige von uns den Sommer schon mit einer Träne in den Augen innerlich verabschiedeten. Doch das Wetter spielte wider diverser Wetter-Apps komplett mit. Der Regen hielt sich glücklicherweise bis zur Abfahrt am Sonntag zurück. So konnten wir nach nächtlichen Schauern am letzten Tag doch noch unsere bisher erruderten 94km gut auf knapp über 100km bringen :-)

Aber erst einmal zum Anfang: Es trafen sich am Mittwoch 20 wackere Männer und Frauen beim Wassersportzentrum und luden unsere schönen Riemenzweier „Ringkøbing“ sowie „Nordischer Bär“ und einen von unseren Nachbarn Narva geliehenen Riemenvierer „Danmark“ auf den Wagen.  Zudem wurden für unsere „TiB-Zwillinge“ zwei Renneiner aufgeladen.



Durch die Nacht machten wir uns auf zum Ruderverein Wolgast und schlugen unsere Zelte im Scheinwerferlicht von Helges Auto auf, während die Soundtracks von „Pulp Fiction“, „Grease“ u.a. die Stimmung untermalten. Es war schon spät, es wurden Biere geöffnet, etwas getanzt, aber zu viel waren wir nicht mehr imstande.



Am nächsten Morgen wartete ein Tisch mit frischen Brötchen, diversen Brotaufstrichen, Lebenselixier Kaffee und Rührei auf dem Tisch. Ja, unser wunderbarer Fahrtenleiter Heiko machte es möglich, dass jeden Morgen sogar Rührei auf dem Tisch stand! Die gerade zum Leben erwachte Meute stürzte sich wie wild darauf.

Am Donnerstag sollte es erst gegen halb elf aufs Wasser gehen, da zunächst die Boote klar Schiff gemacht werden mussten. Daraufhin fand lediglich eine kleine Tour nach Peenemünde hin und wieder zurück statt. Der Wind war zu stark, um zur Ostsee hinaus zu rudern. Das war aber gar nicht so verkehrt, da man sich eh zunächst an das Rudern mit Riemen gewöhnen musste. In Peenemünde selbst wurden sich Fischbrötchen und Bier gegönnt, angestoßen, durchgeatmet und ein großes Kriegs-U-Boot bestaunt.



Wieder zurück begaben sich einige auf einen kleinen Spaziergang nach Wolgast City. Ein hübsches Städtchen, aber aufgrund des geringen Tourismus’ doch ein etwas kümmerlicher Anblick. Mangels einer Eisdiele, die den gewünschten Geschmack traf, wurde mit einem Eis am Stiel von Netto vorliebgenommen.



Grillmaster Gunnar und Olli

Im Verein wurden nun die Teller mit Grillgut gefüllt sowie leckerem selbst zu bereitem Salat! Während einige wenige auf ihren Grillkäse warteten, schlugen sich die anderen den Bauch mit Wurst und Steak voll. Ein Hoch auf unseren Grillmeister Gunnar! Danke!
Während sich nun ein fleißiger Küchendienst ans Werk machte, wurden die ersten Gruppenspiele ins Leben gerufen. Es ist kaum zu glauben, aber wir spielten beinahe den gesamten Abend Charade/Pantomime, wobei „Schwiegermuttersessel“ und „Chronometer“ wohl die schwierigsten darzustellenden Begriffe waren.








Nach einer kurzen Nacht und wieder einmal einem sagenhaften Frühstück ging es straight über Peenemünde auf die Ostsee bis hin zu einer winkenden Carola. Auf dieser Strecke wurden nur die Bojen gezählt, denn hier mussten wir unseren Blasen wirklich gut zureden. Das war gefühlt der längste Abschnitt mit dem wir es zu tun hatten.
Wir strandeten wohlbehalten und waren alle schlichtweg k.o. Nur einige wenige rannten ins Wasser und spülten die Erschöpfung mit Salzwasser und glibberigen Quallen ab. 

Mit den Wellen an Land gesurft
klarmachen zum anlanden
die hungrige Meute
Relaxen mit schönster Aussicht


Chillen, baden, chillen



Es war sicherlich ein wunderbarer Anblick, wie sich die hungrigen Ruderer auf die Brötchen, Brotaufstriche und andere Snacks stürzten. Beurteilen kann ich das allerdings nicht, da ich selbst Teil der hungrigen Meute war ;-)

Nach einem kleinen Nickerchen oder einem Bier machten wir uns nun auf den aufregendsten Abschnitt der Fahrt. Eigentlich waren es nur wenige Kilometer entlang der Küste bis nach Zemnin doch die Wellen machten das Vorankommen sehr schwer. Ich glaube, ich hatte noch nie so viel Spaß auf einem Ruderboot! Und wahrscheinlich habe ich die Situation auch unterschätzt. Die Wellen schwabbten nur so über den Vierer und unser Bug soll wohl ständig unter Wasser gewesen sein! Unser Boot stand so sehr unter Wasser, dass sogar die Bodenbretter zu schwimmen anfingen! Wir nannten uns eine schwimmende Badewanne, um einer voranschreitenden Panik humorvoll entgegen zu wirken. Unsere Steuerfrau hatte ordentlich zu kämpfen und ich musste die ganze Zeit lachen. Wie ungerecht!

Wind und Welle zwang uns kräftig durchzuziehen
Doch auch dieser Ritt gelangte an ein Ende. Dort befanden wir uns an der schmalsten Stelle Usedoms, wo die Boote über Straße und Gleise zum Zempiner Segelverein getragen werden mussten. Mit zwei Ladies in Warnwesten, die den Verkehr anhielten, und so vielen Händen, die mit anpackten, sollte das sehr glimpflich gelingen. Lediglich der „Rote Oktober“, ein Riemenzweier des Wolgaster Rudervereins, machte uns zu schaffen – so ein schweres Stück!

Schlafplatz für unsere Boote
Nach der Düne kommt die Strasse

Natürlich musste im unpassendsten Moment noch ein Zug vorbeiheizen

Die Boote sollten hier über Nacht ruhen, sodass wir am nächsten Tag aus von Zempin aus über's Achterwasser nach Lassan fahren konnten.
Nach der Trageaktion wurde die Mannschaft zurück nach Wolgast chauffiert, wo uns Heiko mit leckeren Nudeln mit Tomatensauce bekochte. Es wurde wieder ein sehr schöner Abend mit Kartenspielen und einer Runde „Wer-bin-ich?“.

Am nächsten Morgen nach einem guten Frühstück sprang Leonard in Zempin ins Wasser um die Boote zum Steg zu schwimmen, sodass wir einsteigen konnten. Meine Erwartungen wurden „leider“ etwas gedämpft, als das Wasser entgegen der Erfahrungen meiner Kollegas sehr ruhig war. Der Weg nach Lassan war mit schönen Segelbooten und in der Ferne schwebenden Wolken geziert und nach etwa zwei Stunden entspanntem Rudern, kamen wir in der kleinen Hafenstadt Lassan an. Dort wurde ausgiebig pausiert. 

Zunächst stärkten wir uns im kleinen Hafenimbiss mit Bier, Fischbrötchen und Pommes. Als es dann zwei schlug, machten wir uns auf in ein kleines Café, wo uns eine alte Dame Eisbecher und Kaffeetassen füllte, sowie den so genannten „Lassaner Sturmsack“ einen riesengroßen Windbeutel gefüllt mit Sahne, Eis und Kirschen servierte, der es ganz schön in sich hatte und vor allem unglaublich mundete!



Es ging wieder ins Wolgaster Heim, wobei diesmal wieder einige Wellen einschlugen und wieder die Steuerfrauen wie -männer ordentlich zu ziehen hatten. Wir schmetterten unsere Lieder und auch dieser Abschnitt gelangte in ruhigere Gewässer. Hier wurden mal wieder unsere Blasen auf die Probe gestellt und der Vierer preschte mit viel „Uh! Uh!“ und „Jubel!“ vor.

nur Faxen im Kopp
wir bleiben wach bis die Wolken wieder Lila sind
Trailerpark
Der letzte Abend schenkte uns erneut einen leuchtenden Sonnuntergang. Es gab Fleisch vom Grill, einen wunderbaren leckeren Salat und diesmal genügte sich die Bande mit heiteren Gesprächen bis tief in die Nacht, während vom Steg gegenüber laut Geburtstag gefeiert wurde.
Wach wurden wir am Sonntag von lautem Regen, der auf unsere Zelte hämmerte und unsere Lust aufzustehen stark senkte. Am Frühstückstisch ließen wir uns viel Zeit und wägten ab, wie sehr wir nochmal aufs Wasser wollten. Tatsächlich klang der Regen ab und gegen halb elf machten wir uns doch noch auf eine kleine Tour. Das Wasser war spiegelglatt – ein Traum!
Insel bauen
Mittags wurden die Boote aufgeladen, letzte Essensreste verschlungen, Zelte zusammengeschlagen und wie die Wildgänse, aber nicht im V, gen Süden aufgebrochen. Wir hätten uns entspannt im Wassersportzentrum getroffen und die Boote gemeinsam gesäubert, wenn uns nicht ein Anruf von Heiko ereilte. So ist ihm etwa zwei Stunden vor Berlin am Auto der Keilriemen gerissen, wodurch die Boote am Sonntag nicht nach Berlin gelangen konnten. Sehr ärgerlich!

Dennoch war es eine wunderbare Fahrt! Wir hatten viel Spaß, gutes Essen, wunderbares Wetter und eine traumhafte Natur und vor allem haben wir einander noch besser kennen und schätzen gelernt. Vielen Dank an alle, die so einen tollen Landdienst für uns geschmissen haben! Ich freu mich schon sehr aufs nächste Jahr!


2017 © Undine Habermann

Montag, 12. Juni 2017

TiB – TiB 2017

Noch immer spüre ich das Boot wanken, nachdem wir unsere kleine Spritztour zu unserem Partnerverein TiB in Spandau/Tiefwerder unternommen haben. Ich war nun zum ersten Mal dabei und bin höchstbegeistert von dieser Fahrt!
Nicht nur das Wetter war ein Traum und die Fahrt quer durch die Stadt, sondern auch die wunderbare Gastfreundschaft, die uns entgegengebracht wurde, als wir ankamen.
Nachdem sich bis kurz vor Antritt der Fahrt viel zu Wenige gefunden hatten, um diese stattfinden zu lassen, erfuhr ich drei Tage vorher, dass wir doch einen 5+ zusammengestellt bekommen hatten.

Tag 1: 
In kleiner, aber feiner Runde sammelten wir uns also am Samstag in der Frühe, um mit Sack und Pack ge’n Westen aufzubrechen. Heiko, und sicherlich viele andere Ruderkollegen auch, sahen uns mit Tränen in den Augen hinterher, und wünschten sich mit uns auf die „weite und gefährliche Reise“ zu gehen. Unsere feine Runde war glücklicherweise eine gesunde Mischung aus Erfahrung, sowie junger frischer Energie. Hierbei waren die Erfahrenen unter uns der Fahrtenleiter Udo, die nach einem Jahr Ruderruhe wiedergekehrte Claudia, der einzig wahre Helge und der eiserne Gast Peter und die Frischlinge ich und Berni, die wir erst letztes Jahr der TiB beigetreten sind. Dies hatte so denn zur Folge, dass wir eine repräsentative Gruppe darstellten, bereit uns mit gebündeltem Wissen unseren entfernten Kollegen zu stellen.



alberner Udo

verdiente Pause

Urbanhafen - X-Berg

Die Fahrt selbst durchlief diverse Schleusen, die alle durchaus reibungslos schleusten, sodass wir frei weg durch die Kanäle schippern konnten. Erste Haltestelle: „Urbanhafen“, wo der Bierhaushalt auf Limit gehalten wurde. „Jubel – Jubel!“, „TiB, TiB – Hurra!“, ging es durch diverse Brücken, vorbei am Technikmuseum, der Philharmonie und anderen Bäumen, Enten und Grüßenden, wie nicht grüßenden Menschen. Immer wieder holten uns die gleichen Kanuten ein, die wir aber nach unserer zweiten Pause bei „Caprivi“ abwimmeln konnten.


Claudi hat ihren Spaß

Tiergartenschleuse - rappelvoll

Caprivibrücke  - letzte Etappe

Nun änderte sich die Landschaft und es enturbanisierte sich die ganze Gegend. Diese wurde zusehenst grüner, aber auch industrialisierter. Vorbei an Fäkalien-Schiffanlegestellen, Ölfilmen und einer Kohlefabrik mündete die Spree letztlich in der Havel, wo uns ein Spandauer Volksfest begrüßte. Nun schaukelte unser Boot nur noch eine viertel Stunde vor sich her bis wir am zweiten Heimathafen der TiB anlegten.


Festtafel - alles schon weggeputzt ;-)

Boote geparkt

geschmückter Baum und Baumhaus

Bootshaus Tiefwerder

Sauna

Begrüßt von einer langen Tafel gefüllt mit diversen Kuchenspezialitäten, Kaffee und vor allem größter Gastfreundschaft konnten wir nun entspannt in das Abendprogramm übergehen. Hierbei wurde nicht nur unglaublich viel getrunken, sondern auch großartig aufgetischt. Weiteren Besuch bekamen wir durch den Oranienburger Wassersportverein und den russischen Saunafreunden der TiB Spandau. Es wurde gequatscht, gelacht, beratschlagt, berichtet und aufgetischt, aufgefüllt und leer gemacht. Später wurde sogar eine Feuerschale entfacht, was den Abend gemütlich beenden sollte.


klönen 

Romantique


Tag 2: 
„Wer spät ins Bett geht, kann auch früh aufstehen!“, tönte es aus dem Nebenzimmer und wir sprangen direkt ins Wasser, um wach zu werden. Einfach unglaublich, wie unsere Freunde nochmal loslegten und ein wunderbares Frühstück für uns auf die Beine stellten! Und nun war auch schon der Moment, um Abschied zu nehmen, gekommen. Wieder durch die Stadt, diesmal aber in sengender Hitze, unterbrochen von diversen Fähren, die uns entgegenkamen, sowie sehr belebtem Wasser, ging es zurück nach Oberspree. 


chillen at Caprivibrücke

mitten inna Stadt

Technikmuseum


Diese Fahrt war wirklich ein Träumchen und ich würde mich sehr freuen, wenn wir noch dieses Jahr in größerer Runde dorthin führen. Auch den Teltower Kanal möchte ich in seiner Grausamkeit und Unberechenbarkeit erleben! Aber vor allem würde ich mich riesig freuen, wenn auch die Spandauer uns besuchen kommen! (die Claudia kann nämlich auch sehr gut kochen und möchte diese Künste immer gerne unter Beweis stellen 😉 ). Überhaupt sollten Besuche auf Gegenseitigkeit beruhen und mit ner juten Planung kriegen wa dit schonn jebacken. War `ne klasse Tour. Ick freu mir uffs nächste Wiedasehn!


2017 © Undine Habermann