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Donnerstag, 27. Oktober 2016

Sternfahrt Wiking

Am 15. Oktober 2016 veranstaltete die Rudergesellschaft Wiking e.V. das 14. Neuköllner Ruderfestival.
Die Mittwochsrunde vertreten durch acht Teilnehmer und zwei Sportsfreunde aus Klein Köris trafen sich Frühmorgens im Bootshaus (WSZ). Wir waren alle gut drauf und nach der Begrüßung gingen alle an unsere Barke und machten sie startklar. Bei gutem Wetter ging es dann Richtung Treptow, zur neuen Spreebrücke, wo wir eine kleine Pause einlegten.


Dann ging es in den Britzer Zweigkanal zur Rudergesellschaft Wiking. Dort haben wir seit Jahren einen Anlegeplatz ca.150m vom Vereinsgelände entfernt. Wir wurden wie immer sehr gut versorgt, Lachsbrötchen, Hackepeterbrötchen, Bouletten, Kuchen, Getränke usw.


Aus dem wunderschönen Saal schauten wir der Regatta zu wie die aktiven Ruderer bei Regen um die Plätze kämpften. Gegen 16.00 Uhr traten wir die Heimreise an.
Danke an alle Sportsfreunde…


Mike Rolle

Freitag, 26. August 2016

Anklam 2016

Wieder eine der langjährigen Traditionsfahrten steht an. Udo holt mich zuhause ab und reist mit mir nach Anklam.  Gute zwei Stunden später im Bootshaus angekommen trudeln die Mitruderer aus all den anderen Vereinen ein.
Da ist Murmel aus Magdeburg, Uta und Ute aus Greifswald, Ramona aus Wernsdorf und viele Weitere.



Am Freitag Abend dann erstes gegenseitiges beschnuppern.
Am Morgen vom Samstag dann erste Ausfahrt. Es geht vorbei an Meterhohen Schilfufern. Wunderbar beschaulich. Kaum ein Boot begegnet uns. Wir haben ruhe und nur das Raunen der Rollsitze ist zu hören. ab und zu springt ein Fisch erschrocken aus dem Wasser. Die Sonne brennt uns allen die Siloutte der Sonnebrille ins Gesicht. Am alten Eisenbahngleis ist Fotoshooting angesagt.



Dann noch ein gutes Stück weiter. Evi hat alles genau getaktet. Rechtzeitig drehen wir um so dass wir alle zu unserer Mittagspause kommen und ein lecker Fischbrötchen oder ähnliches essen können.

Zum Kaffee rudern wir noch ein kurzes Stück an das gegenüberliegende Ufer.  Hier ist ebenfalls eine kleine Gastro' die uns lecker Kuchen und Kaffee serviert. Nun aber zurück. Mit ruhigem Schlag schieben sich die vier Boote wieder die Peene hinauf.  Der Gegenwind hat nachgelassen, somit kommen die Boote gut voran. Am Heimathafen angekommen werden die Boote gereinigt und bereits kurz darauf der Grill angeworfen.

Wir haben mehr Grillgut als wir essen können. Also wissen wir was es morgen gibt.

Die Sonne hat uns alle sehr müde gemacht wodurch der Abend kürzer als gewöhnlich ausfällt.

Am nächsten Morgen stehen aber alle wieder freudig Spalier um die Boote zu Wasser zu lassen.
Evi macht die Bootseinteilung. Udo und ich wollen unbedingt mit der Wiking fahren. Ein gesteuerter Dreier von Bootsbau Baumgarten. Da wir ebenfalls planen einen Dreier für die TiB zu kaufen, wollten wir unbedingt das Boot ausprobieren. Heck und Bug sind geschottet und bieten Schutz vor Wetter und Wellen. Die Rollsitze laufen leise und gleichmässig und durch die Breite verzeiht der E-Riss auch Patzer ungeübter Ruderer. Unser Fazit: ein gutes Boot für Anfängerausbildung und Wanderfahrten mit viel Gepäck.



Heute rudern wir backbord runter bis zum Achterwasser. Hier legen wir bei einer kleinen Landzunge an. Inzwischen scheint diese aber Privat jemanden zu gehören. Wir sind geduldet aber halten somit unsere Pause kurz. Ausserdem wurden wir von den Mücken attackiert. Das macht keinen Spaß. Also wieder zurück.




Durch die wenigen Pausen sind wir pünktlich zu 15:00 Uhr im Bootshaus und können nach der Bootsreinigung die Reste von gestern Abend vertilgen. Was ein Schmaus nach 2 mal 34 Kilometern. Doch jetzt kommt Aufbruchsstimmung auf. Alle packen ihre sieben Sachen zusammen und trennen sich in alle Himmelsrichtungen.


Der Rückweg ersparte uns leider nicht den ein oder anderen Stau. Doch wir kamen glücklich wieder in Berlin an und freuen uns jetzt schon auf das nächste Abenteuer im hohen Norden. Diesmal dann in Dänemark.



2016 © Helge Kubath

Mittwoch, 4. November 2015

Sternfahrt Wiking

Wie jedes Jahr rief der RV Wiking zur Sternfahrt.

Wolfgang vom Ruderverein Königs Wusterhausen hatte eingeladen von seinem Heimathafen dorthin zu fahren. Das ist natürlich viel spannender als von TiB Oberspree, weil wir sind ja quasi ums Eck. Doch KW liegt gute 30 km entfernt - also machen wir eine Wanderfahrt daraus.

Los geht's (Foto: 2015 © Helge Kubath )

Laura, Michaela, Florian, Martin und Helge fuhren also nach KW und starteten mit zwei gesteuerten Zweiern auf zu Wiking.
Beim Ablegen bemerken wir noch ein defektes Stemmbrett - zum Glück direkt beim Ablegen - später wäre fatal gewesen. Doch mit wenigen Handgriffen hat Wolfgang das Stemmbrett repariert und wir legen ab.

Neues Stemmbrett sitzt - nu' aber los (Foto: 2015 © Michaela Draeger )


Wir wollten auch ein bisschen Neuwasser erfahren - also direkt ein kleiner Schlenker über den Großen Zug und Krossinsee. Wahnsinn wie schön das herbstliche Farbenmeer am Ufer sich im Wasser spiegelt. Das Wetter meint es gut mit uns und spendet im schönsten Herbst Sonne satt bei 15 Grad Celsius. Da rudert man gerne eine extra Runde.

Uff 'm Krossin macht's richtig Spaß (Foto: 2015 © Helge Kubath )


Durch den Oder-Spree-Kanal, dann quer über den Seddinsee sind wir schnell wieder auf der Dahme und kommen unseren Standardgewässern näher. Den Teltowkanal lassen wir links liegen - auch wenn's kürzer wäre. Wir rudern oben lang über Spree und Britzer Verbindungskanal. Doch nicht ohne vorher Halt bei TiB zu machen. Diesmal ist die Blase einiger Kameraden schuld.

Im Britzer Verbindungskanal treffen wir unsere Ruderriege in der Barke. Die Kameraden haben am Vormittag die Fahne für TiB hochgehalten - wir übernehmen sozusagen jetzt das Zepter.

In Wiking angekommen (Foto: 2015 © Helge Kubath )

Wir legen an und die Wikinger sind top organisiert und helfen uns die Boote auf die hintere Wiese zu bringen. Alles verpackt und verzurrt geht's jetzt schnell an die Stände. Man haben wir einen Knast.

Nach dem ersten Getränk und einem Stück Grillgut geht es allen sichtlich wohler.

Grinsebacken (Foto: 2015 © Helge Kubath )

Wir ziehen uns in die Bootshalle zurück - hier ist es wärmer. Außerdem wird wild das Tanzbein geschwungen - das lassen wir uns nicht entgehen.

Wir danken Wiking für den schönen Abend und schlendern gemütlich nach Hause.

Am nächsten Tag um 10 Uhr (Wir hatten auch Zeitumstellung in der Nacht - zum Glück) trafen wir alle wieder ein um die Boote wieder in ihre Heimat zu schippern.

gestern war die Wiese noch voller Boote (Foto: 2015 © Helge Kubath )
Zurück nahmen wir dann doch den direkten Weg durch Teltowkanal. Dort trafen wir auch noch Roland (Sohn vom Wolfgang) nebst Frau und Kind in einem Boot der TiB. Heut scheint alles verdreht. Die TiBer in KW Booten und umgekehrt. Uns wurde kalt und wir ruderten weiter während Roland  seinem Vater entgegenruderte.

Ohne Umweg über Krossinsee und Co. pullten wir die Dahme runter.
In Schmöckwitz nochmal kurze Rast - ein Kaffee muss sein.

Kleine Rast auf dem Wasser (Foto: 2015 © Michaela Draeger )

Bei KW angekommen gönnen wir uns nochmal einen Abstecher durch deren "Klein Venedig". Man ist das eng. Recht und Links sind gerade mal noch 10-20 Zentimeter übrig. Da muss man ganz schön exakt fahren. Am Ende wird's so eng, dass es heißt "Ruder Lang" und auch noch "Kappenalarm". Voll der Urwald hier.

Zurück in KW (Foto: 2015 © Michaela Draeger )
Am blätterbedeckten Steg angekommen verstauen wir wieder die Boote im Verein und fahren mit dem Auto zufrieden zurück nach Berlin.

Vielen Dank an Wolfgang für die Einladung.